Rückblick auf den Landesbewerb 2005

Das war der Bewerb 2005

Der Landes-Feuerwehrleistungsbewerb war die größte Veranstaltung, die im Jahr 2005 im Bezirk Braunau über die Bühne gegangen ist. 2 Jahre dauerte die Vorbereitungszeit. 1315 Aktiv- und 1142 Jugendgruppen aus ganz Oberösterreich, Salzburg, Niederösterreich, Steiermark, Tirol, Südtirol, Deutschland, Kroatien und Polen nahmen daran teil. Zwei Jahren dauerten die Vorbereitungen.

Die Wettkämpfe wurden auf der Vereinssportanlage ausgetragen. Die 444 Bewerter schliefen in der Fachschule in Wollöster, sowie in Klassen der Volks- und Hauptschule. Am alten Sportplatz wurde ein Campingplatz geschaffen. Gästegruppen, die eine längere Anreise hatten, sind in den Gaststätten der Umgebung untergebracht worden.

Über 550 Personen arbeiteten im Festzelt

Eine Herausforderung stellte die Versorgung der Bewerbsteilnehmer und Gäste dar. Über 550 Personen arbeiteten im Festzelt. Auch die heimische Wirtschaft profitierte vom Landesbewerb. Die meisten im Festzelt angebotenen Produkte wurden von Mauerkirchner Betrieben angeliefert.

 

Exekutive und Rotes Kreuz

Um dem zu hohen Verkehrsaufkommen Herr zu werden, kamen täglich zehn Polizisten und 140 Feuerwehrlotsen zum Einsatz. Für die ärztliche Betreuung sorgten Feuerwehrärzte. Das Rote Kreuz Braunau übernahm mit 20 Sanitätern den Ambulanzdienst. Zusätzlich waren 30 Feuerwehrsanitäter eingeteilt.

Herausforderung wegen Regen am 1. Tag

Bei der Abwicklung des Bewerbes bewies die Feuerwehr, dass sie es versteht Höchstleitungen zu zeigen. Nachdem es in der Nacht zum Freitag durchregnete, waren die als Parkflächen geplanten Wiesen nicht befahrbar. Bereits um fünf Uhr früh rauchten in der Einsatzleitung die Köpfe. Man machte sich auf die Suche nach asphaltieren Untergründen. In Windeseile musste das Parkplatzkonzept umgestellt werden. Völlig unbürokratisch gab die Bezirkshauptmannschaft die Erlaubnis, mehrere Siedlungsstraßen einspurig zu verparken. Die Bewerbsleitung organisierte kurzerhand Kunstrasenflächen, die an jenen Stellen des Sportplatzes aufgebracht werden mussten, die am meisten abgenützt wurden. Damit konnte der Rasen entsprechend geschont werden. Offensichtlich hatte sich die Fußwallfahrt der Mauerkirchner Feuerwehr nach Maria Schmolln im Vorfeld des Bewerbes gelohnt. Denn am Freitag Morgen hörte der Regen auf und das trockene Wetter hielt bis zum Bewerbsende am Samstag. Nur kurze Zeit nachdem die Siegerehrung beendet war, begann es wieder zu regnen :-)

Rund 1.100 Personen halfen mit

Beeindruckend war die Zusammenarbeit aller Mitwirkender. Rund 1100 Personen ließen sich zu den verschiedensten Arbeiten einteilen. Bewerbsleiter BR Alois Bröderbauer zeigte sich begeistert vom Teamgeist. Alleine die Versorgung der Tausenden Gäste war eine logistische Meisterleitung an der neben Feuerwehrleuten aus dem ganzen Bezirk auch private Helfer aus Mauerkirchen und Umgebung zählten.